Am 1. Juli 2026 waren wir mit einer Projektgruppe aus sechs Schülerinnen und acht Schülern der 6. Klasse im Jüdischen Museum in Berlin. Bevor wir gemeinsam mit Frau Lieschke und Frau Bernhardt das Museum besuchten, nahmen wir an einem Workshop in einem Gebäude gegenüber dem Museum teil.

Unser jüdischer Workshop-Guide hieß Dalik. Er führte uns zunächst durch den Garten der Diaspora und erklärte uns dessen Bedeutung. Anschließend lernten wir etwas über den jüdischen Ruhetag Schabbat. Zum Abschluss des Workshops backte jeder von uns eine Challa, ein traditionelles jüdisches Brot, das zum Schabbat gegessen wird. Dabei erfuhren wir auch mehr über seine Bedeutung im jüdischen Glauben.

Nach dem Workshop gingen wir gemeinsam mit Dalik in das Museum. Dort besuchten wir zuerst den Garten des Exils. Dalik erklärte uns die Bedeutung des Gartens und warum er so gestaltet wurde. Der schiefe Boden und die hohen Säulen vermittelten ein Gefühl von Unsicherheit und Orientierungslosigkeit. So konnten wir nachempfinden, wie sich Menschen im Exil fühlen können.

Zum Abschluss gingen wir die große Treppe hinauf. Dort durften wir eine echte Tora sehen und erfuhren mehr über ihre Bedeutung. Außerdem konnten wir unsere Namen auf Hebräisch schreiben. Das war ein spannender Abschluss unseres Besuchs im Jüdischen Museum.

Schülerinnen und Schüler des Projektes „Jüdische Feste und Feiern“ am 02. Juli 2026